Pfarre Rohr
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Letzte Bearbeitung: 11. September 2017 

Pfarre Rohr
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Die Pfarre  

 

Die Pfarrkirche Rohr

Pfarrkirche Rohr

Die Pfarrkirche Rohr ist hervorgegangen aus der Schlosskapelle der ehemaligen Burg von Rohr, die Otto von Rohr (1142-1170) erbaut haben soll. Propst Menegold von Ranshofen schloss nach Errichtung der Schlosskapelle mit Abt Adalbert von Kremsmünster um das Jahr 1150 einen Vertrag wegen der gottesdienstlichen Verrichtungen in der Kapelle zu Rohr.

Otto von Rohr gab daraufhin dem Kloster eine Hube zu Wartberg, wofür sich das Stift Kremsmünster verpflichtete, die Seelsorge in Rohr zu übernehmen.

Im Jahre 1179 bestätigte Papst Alexander III. dem Kloster Kremsmünster den Besitz der Kirchen in Ober- und Niederrohr (heutige Pfarrkirche) samt den dazugehörigen Gütern.

Glockenturm

Um 1330 werden „Ober- und Niederrohr“ als Nebenkirchen der alten Mutterpfarre Kirchberg angeführt. Beide Kirchen hatten einen ständigen Priester, welcher im Stift Kremsmünster wohnte (wie auch heute) und der Ordinarius von Rohr genannt wurde. Die ursprünglich romanische Schlosskapelle in Unterrohr wurde dann im Jahre 1660 durch Abt Plazidius Buechauer abgetragen und die heute noch stehende Pfarrkirche an deren Stelle erbaut. Als letzter Teil der heutigen Pfarrkirchen wurde 1674 der Glockenturm errichtet.

Unter Josef II (Sohn von Kaiserin Maria Teresia) wurde Rohr dann erstmals eine selbstständige Pfarre. Als erster Pfarrer ist P. Wisnito Leutner zu nennen. Aus Ermangelung eines Wohnhauses (Pfarrhof war noch keiner da), wohnte dieser am Sulzhof. Dieser findet schon im Kremsmünsterer Stiftsbrief 777 als Gut am Sulzibach urkundliche Erwähnung.

1785 war der Pfarrhof aus den Steinen des ehemaligen Schlosses Hehenberg fertig errichtet und war gleichzeitig bis 1950 auch die Volksschule von Rohr.

Pfarrhof

Im geistlichen Pfründenregister von 1788 wird die Kirche zu Unterrohr als der heiligen Jungfrau Maria geweiht angeführt. Neben der „in den Himmel Aufgenommenen“ ist der Apostel Bartholomäus Patron der Pfarre.

Die Pfarrkirche selbst ist nicht reich an Kunstschätzen. Nur das Hochaltarbild, welches aus der Hand des Kremser-Schmid hervorgegangen ist - ist ein Geschenk von Bischof Gregor Thomas Ziegler 1847 an die Pfarre. Es stammt aus dem Besitz des Klosters Spital am Pyhrn. Als dieses aufgelöst wurde, wurden deren Güter verteilt und so kam dieses Bild in die Pfarre Rohr.

Das wertvollste Stück ist wohl die der Pfarrkirche gehörende Monstranz, eine leichte und hübsche Arbeit des 17. Jahrhunderts. Es ist deshalb von so großer Bedeutung, weil dieses sakramentale Schaugefäß das einzige erhaltene Relikt der unter Josef II, abgebrochenen Kirche von Wolfgangstein ist.

  Hochaltar

Monstranz
Marienaltar

Der Seitenaltar (Marienaltar) stammt aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, die prachtvolle Himmelskönigin ist ein Werk barocker Schnitzkunst.

Die vier Statuen im Presbyterium (Hl. Florian, Hl. Michael, Hl. Martin und Hl. Georg) sind gute Kopien spätbarocker Originale.

Hl. Florian Hl. Michael
  
Hl. Martin Hl. Georg

Eingangstür

Die schmiedeeisernen Arbeiten an der großen Eingangstüre gehen auf einen Südtiroler Meister zurück. Das Kommuniongitter wurde vom einheimischen Schmiedemeister Karl Schneider angefertigt. Das Innere der Kirche wurde zuletzt 2003 vollständig renoviert und das Hauptschiff durch eine Kreuzigungsgruppe in der Apsis erweitert.

Das Äußere der Pfarrkirche wurde bereits 1974 einer gründlichen Restaurierung unterzogen. Der Glockenturm wurde dann 1993 mit Kuppelblech neu eingedeckt und als Abschluss aller Arbeiten 2004 der gesamte Kirchenplatz erweitert, neu gestaltet und gepflastert.

Kirchenplatz


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